In Deutschland werden verschiedene Bootsklassen gesegelt. Hier sind einige Beispiele:
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Die "International One Metre" Klasse (IOM) mit einer max. Rumpflänge von 100 cm
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Die Marblehead-Klasse mit einer Rumpflänge von 127 cm
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Die Ten-Rater Klasse, bei der die zulässige Wasserlinienlänge von der maximalen Segelfläche abhängt. In der Regel sind die Boote etwas größer als Marblehead-Boote.
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Die RG65-Klasse mit einer Rumpflänge von max. 65 cm
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Die RC-Laser-Klasse mit einer Rumpflänge von 100 cm
Natürlich gibt es noch viel mehr Klassen, u.a.
Mini40,
MicroMagic,
DragonFlite 95 und F Mini-Folkeboot.
Wenn man sich für eine Klasse entscheidet, muss man sich sinnvollerweise Gedanken dazu gemacht haben, mit wem man in dieser Klasse zusammen segeln kann, wie gut man das Boot transportieren kann, welche Kosten auf einen zukommen und wie einem die Segeleigenschaften gefallen.
In unserem Verein wird derzeit überwiegend die Marblehead-Klasse gesegelt.

Marblehead Boote
Die Steuerung aller Boote der erwähnten Klassen geschieht über Funksignale, wobei Ruder- und Segelverstellung mittels sogenannter Servos erfolgen, die mit einem Funkempfänger verbunden sind. Die Segelwinde ist ein spezielles Servo, das man nur in Segelbooten findet. Ruderservos findet man auch in ferngesteuerten Autos oder Flugzeugen. Die von den Steuerknüppeln des Fernsteuersenders ausgehenden Befehle erlauben äußerst präzise Manöver. Zu einem Boot gehören natürlich auch die vorgeschriebenen Segel. Es empfiehlt sich, mehrere komplette Riggs zu haben, um durch Austausch des Riggs das Boot an die aktuelle Windstärke anzupassen, soweit die Klassenregeln das zulassen.